„Öpfel, Öpfel, Stückli, alli Chind sind glückli“

„Öpfel, Öpfel, Stückli, alli Chind sind glückli“

Am Dienstagmorgen bei strahlendem Wetter machte sich der Kiga 1 auf den Weg zum Schilihof. Die Kinder waren ein bisschen aufgeregt. Was gab es zu tun und zu helfen auf dem Hof? Zuerst ging es auf den Spielplatz, dort assen wir unseren Znüni und hatten Zeit zum Spielen. Bald war es Zeit, unsere Sachen aufzuräumen und zum Schilihof zu gehen. Marie-Theres empfing uns herzlich und zeigte uns auch gleich die Wachteln und deren kleine Eier im Gegensatz zu einem Hühnerei. Die Hühnerschar war auch aufgeregt, sie gackerten laut durcheinander. Danach erklärte uns Marie-Theres, dass jetzt in dieser Jahreszeit die Äpfel reif waren zum Auflesen. Die Äpfel, die noch am Baum hingen, liessen wir noch hängen, sie sollen sich nach diesem trockenen Sommer noch etwas vollsaugen und ganz ausreifen können. Am Boden gab es genug Äpfel zum Auflesen, einige Kessel füllten wir und leerten sie in die Harassen um, die wir dann mit einem Handkarren zum Stall zurückzogen.

Wir wuschen die Äpfel im Wasser, danach kamen sie in die Obstmühle. Am grossen Rad musste man sehr kräftig drehen, dies brauchte viel Kraft, damit die Äpfel zerkleinert wurden. Nach der Zerkleinerung ging es in die Presse. Auch dort brauchte es viel Kraft und jede Hilfe wurde gebraucht, um die Äpfel zu pressen. Die Mühe liess nicht lange auf sich warten, schon tröpfelten die ersten Tropfen frisch gepressten Apfelsaft in den Krug, bis ein ganzes Rinnsal floss und der Krug sich zusehends mit dem süssen goldenen Saft füllte. Das war ein feines Getränk.

Auch der schönste Morgen geht zu Ende und wir verabschieden uns, um zum Kindergarten zurückzugehen. Wir danken Marie-Theres an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement am Kindergarten Döttingen.

(Nadja Membrez)

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